Schwere Erkrankungen sind traumatische Lebenseinschnitte, die für die Betroffenen und ihr Umfeld von großer Bedeutung sind. Erkrankungen sind Störungen und Fehlen der harmonischen Gesundheit in einem gewissen Bereich des menschlichen Körpers. Gesundheit ist im eigentlichen Sinne der Normalzustand eines Menschen, sowie das Leben in Freude und Frieden – Kranksein ist ein Ausnahmezustand.

Wie aus den vorangegangenen Informationen zu meinem persönlichen Werdegang und meinen beruflichen Aktivitäten hervorgeht, stehe ich auf dem Standpunkt, dass die schulmedizinische Behandlung der körperlichen Manifestation einer Erkrankung absolut notwendig und sinnvoll ist, in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht hat, und dass sich durch den Fortschritt in diesem Bereich die Prognose vieler Krebserkrankungen deutlich verbessert hat. Jedoch kann die rein schulmedizinische Betrachtung, wie sie derzeit vielerorts gesehen wird, auf wesentliche Fragen der Entstehung und Vermeidung von Krankheiten und der Wiedererlangung des völligen Gesundheitszustands keine endgültigen Antworten geben.

Die willkürliche Trennung des Organismus in eine körperliche und eine geistige Ebene und die Fokussierung der Schulmedizin auf die körperliche Ebene, wie sie von René Descartes im 17. Jahrhundert festgelegt wurde, hat die ganzheitliche Sicht des Menschen in Bezug auf Gesundheit und Krankheit verschwinden lassen. Die Medizin wurde zur Naturwissenschaft und gab ihre Kompetenz als Geisteswissenschaft größtenteils ab. Ansätze zur Vereinigung und Integration des dualen Prinzips der körperlich-somatischen und psychisch-geistigen Aspekte z.B. im Rahmen der Psychoonkologie haben Bewegung in diesen Bereich gebracht.

Die erkenntnistheoretische Basis zur Entstehung von Krankheiten beruht letztendlich darauf, dass eine Veränderung niemals ausschließlich auf körperlicher Ebene passieren kann, sondern dass diese eine energetische Ursache, und daher einen Ursprung im geistigen Bereich haben muss.

Insgesamt geht es mir um die Sicht eines Patienten in seiner Ganzheit und nicht nur um die Beschränkung auf ein körperliches Leiden. Daraus ergibt sich, dass der Erforschung der Ursachen besondere Bedeutung zukommt.

In diesem Zusammenhang kann man durchaus der Meinung sein, dass Krankheiten sinnvolle Botschaften darstellen, die ihre Bedeutung im Leben der Betroffenen haben. Und viele Aussagen über positive Änderungen der Lebensumstände, der eigenen Sicht des Lebens, der Bewusstheit und Schönheit im Leben, der oft grundlegenden Änderung und Heilung von psychischen Belastungen von Betroffenen geben beredt davon Zeugnis.

Ich persönlich fühle mich dadurch, dass ich im Heilberuf tätig sein kann, sehr privilegiert, und versuche, meinen Fokus über den rein körperlichen Bereich hinausgehen zu lassen. Eine intensive Kommunikation mit Patientinnen und Patienten stellt eine beglückende und auch herausfordernde Aufgabe dar. Menschen in Ausnahmesituationen benötigen dringend Mediatoren, die sie bei ihrer Krankheitsbewältigung begleiten und sie zum ehest möglichen Zeitpunkt in die Eigenverantwortung entlassen. Das Arzt-Patienten-Verhältnis sollte ein partnerschaftliches sein, die Beteiligung der Betroffenen am Gesundwerdungsprozess sollte keinesfalls unterschätzt werden. Die zentrale Rolle spielen die Betroffenen selbst. Wir als begleitende Ärztinnen und Ärzte sind aufgerufen, uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln der Heilung zu beteiligen. Meines Erachtens spielt Spiritualität – also die Frage nach dem Sinn aller Belange unseres Lebens – bei diesem Prozess eine bedeutende Rolle. In einem großen Ausmaß wird dies von den Betroffenen, zumindest meiner Erfahrung nach, verstanden und auch gelebt.

Ein wesentlicher Grundsatz, der meinen Patientinnen bereits im ersten Gespräch mitgeteilt wird, ist, dass Krankheit keinesfalls mit Schuld oder Strafe zu tun hat. Die Zeit nach einer Krebserkrankung stellt für Betroffene oft einen neuen Lebensabschnitt dar, in dem manches, was zu bestimmten Denkprozessen oder emotionalen Mustern Anlass gab, betrachtet, erfasst, geändert und geheilt werden kann. Inwieweit die Beschäftigung mit dieser Problematik die Prognose ändert, ist derzeit nicht bewiesen und daher wissenschaftlich streng genommen unklar. Tatsache ist, dass die Beschäftigung mit beschwerenden Lebensumständen und die Lösung derselben, das Loslassen von belastenden emotionalen Mustern und die Heilung derselben, zu einer bedeutenden Verbesserung der Lebensqualität und zu einer beträchtlichen Erhöhung der Lebensfreude führt.

Grundsätzlich muss es den Betroffenen freigestellt werden, in welcher Art und Weise sie mit ihrer Krankheit umgehen. Die Auseinandersetzung mit der Erkrankung stellt einen individuellen Prozess dar, in dem die Freiheit der Entscheidung und des Willens an oberster Stelle stehen. Generell versuche ich, Patientinnen und Patienten zu erklären, dass die Beschäftigung mit ihrer psychisch-geistigen, ebenso wie mit ihrer körperlichen Verfassung sinnvoll ist.

Abschließend betrachtet sind wir als Ärzte aufgerufen, liebevoll und mitfühlend mit unseren Patienten umzugehen, sie in ihrer Ganzheit zu betrachten und die verschiedenen Aspekte ihrer Erkrankung zu berücksichtigen. Das Angenommensein des Patienten durch den Behandelnden, die Teilnahme, die Wertschätzung und die Achtsamkeit auf die Befindlichkeit des Betroffenen, und die Sorgsamkeit im Umgang sind ärztliche Grundhaltungen, die auch im Rahmen einer medizinischen Hochtechnologie besondere Bedeutsamkeit besitzen.

Allgemeine Seminarankündigung

Krankheiten stellen ernste Krisensituationen im Leben der Betroffenen dar, ähnlich wie der Verlust naher lieber Vertrauter oder des Arbeitsplatzes, oder schwere materielle Belastungen. Die Auseinandersetzung mit solchen Krisen kann wesentliche Konsequenzen für das weitere Leben haben. Das Wissen, dass jede Krise auch eine Chance in sich birgt, beinhaltet Gelegenheit für entscheidende Wachstumsschritte. Persönliche Krisen sind mit uns selbst verbunden. Übernehmen wir Verantwortung für alle Ereignisse in unserem Leben, alle Freuden und Herausforderungen, nehmen wir all das an und bringen dies in Zusammenhang mit dem eigenen Sein, so können wir erkennen, welche Bedeutung bestimmte Erfahrungen haben. Krisenbewältigung ist erlernbar. Die einzige Voraussetzung besteht im Bewusstsein: "Das ist meine Krise, das ist meine Krankheit. Ich entscheide mich, mich selbst damit innerlich zu beschäftigen".

Die Seminare, die ich seit 2007 im Wiener Albert Schweitzer Haus veranstalte, haben das Ziel, Patientinnen und Patienten bei ihrer Krankheitsbewältigung zu unterstützen, die Krankheit mit dem Leben in Zusammenhang zu bringen, Geist und Körper als Einheit zu betrachten, und von dieser ganzheitlichen Sicht her Heilung zu ermöglichen - das Tor zur Heilung zu öffnen. Schulmedizin und Komplementärmedizin sind zwei therapeutische Säulen, die eng miteinander arbeiten sollen, aufeinander angewiesen sind und miteinander zum Wohle von Erkrankten wirken. So wie eine Operation oder eine entsprechende Nachbehandlung ist auch die innere Heilung durch Auseinandersetzung mit Krankheitsursachen Voraussetzung zur Heilung.

Die Wochenendseminare sind aufeinander aufbauend: - Seminar 1 vermittelt Grundwissen über Materie und Energie, über Arbeit mit inneren Energien und vertieft das Wissen über Energiekörper, Informationen über die Wege der Selbsterkenntnis und Spiegelfunktion, und Auseinandersetzung mit Themen und Mustern - mental, emotional, spirituell. - Seminar 2 umfasst Themen wie Energiequellen, innere Ordnung und Weisheit, Organenergie, Matrix und Blaupause, sowie innere Programmierung und Schaffung von Räumen. - Die Themen für Seminar 3 sind Chakren, Atemtechniken, energetische Bedeutung des Planeten Erde, Rufen und Halten bestimmter Energiefrequenzen, Erkennen von Fremdenergien, der freie Wille, Gedanken/Emotion als Botschaft und die Spiegelfunktion.

Diese Themenbereiche werden in enger Beziehung zu Krankheit und anderen Krisensituationen dargestellt und in Meditationen zu innerer Heilung in Beziehung gebracht. Die Meditationen selbst sind ein integraler Bestandteil zur Selbsterfahrung und sollen Möglichkeiten aufzeigen, wie Betroffene individuell einen spirituellen Weg finden können, der die Lebensqualität erhöht und Freude am Leben zurückgibt.

Dies ist der entscheidende Punkt: Wir alle sind auf diese Welt gekommen, um Liebe, Mitgefühl, Achtung, Wertschätzung, Dankbarkeit, Frieden, Freude und vieles mehr zu leben und zu erleben; viele haben diesen Anspruch an ihr Leben verloren. Die Seminare sollen ermöglichen, durch Wissen, Selbsterkenntnis und Heilung Freude am eigenen Selbst und Sein wiederzuerlangen.

Falls Sie sich von diesen Worten angesprochen fühlen, sind Sie mir herzlich willkommen. Fühlen Sie jedoch in keiner Weise Verpflichtung, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, sondern fragen Sie Ihr Herz - es wird Ihnen die passende Antwort geben.

Seminarort: Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien. Die Termine sind über die Ordination (Tel: 01/4785550) oder die Homepage (www.jakesz.com) zu erfahren. Rechtzeitige Anmeldung sichert einen Platz. Die Anzahl der Teilnehmer ist limitiert.

Ihr

Raimund Jakesz

Ankündigung Seminar 3

Meine lieben Damen und Herren,

Aus vielen Reaktionen und Wortmeldungen nach den beiden ersten Seminaren habe ich erkannt, dass ein großer Wunsch besteht, diese Seminarreihe fortzuführen.

Ihre Reaktionen auf die Veranstaltungen waren überwältigend positiv und haben mich persönlich, aber auch meine Mitarbeiter(innen) sehr gefreut. Aus persönlichen Gesprächen mit SeminarteilnehmerInnen konnte ich mich überzeugen, dass viele die dargebotenen Gedanken im eigenen Leben umsetzen und zur Bewältigung von Lebensproblemen heranziehen. Bitte verstehen Sie, dass das, was ich präsentiere, keine Dogmen darstellen, sondern im Rahmen des eigenen freien Willens verwendet werden kann. Besonders hohe Resonanz haben die Meditationen gefunden, die in den kommenden Seminaren einen wesentlich weiteren Raum einnehmen werden.

Die beiden ersten Seminare haben entsprechendes Grundwissen vermittelt, dessen Erlernung und Vertiefung zu einer Änderung von Schwingungsfrequenz und Bewusstheit führen kann. Diese Transformation des persönlichen Seins erlaubt eine gezielte Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, die vor uns liegen.

Über diese Herausforderungen werde ich in den nächsten Seminaren ausführlich berichten. Lassen Sie mich hier nur einige Informationen geben: Generell kann man sagen, dass die Zeiten, die vor uns liegen, in einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren, unruhig, belastend und für viele von uns auch schmerzhaft sein können. Die Ursache liegt darin, dass sich die Anforderungen des eigenen Lebens an uns selbst ändern. Wie wir aus Begebenheiten der jüngsten Vergangenheit erkennen können, sind viele Aspekte auf diesem Planeten im Umbruch.

Es werden beherrschende Machtausübung, finanzielle Ausbeutung, Gier, Rücksichtslosigkeit und Habsucht nicht mehr akzeptiert. In vielen Menschen ist es zu einer Bewusstseinsänderung gekommen, die Aspekte wie Liebe und Mitgefühl, Achtsamkeit, Sorgfalt und Frieden in den Vordergrund rückt. Die Ausnutzung von Machtpositionen steht im krassen Gegensatz zu diesen Kriterien.

Man kann sich nun fragen: Wie ist es zu Bewusstseinsänderungen bei vielen Menschen gekommen? Wie kürzlich auch von unabhängiger wissenschaftlicher Seite bestätigt, kam es in den letzten Monaten zu einer deutlichen Verschiebung der Erdachse und damit zu einer Änderung des magnetischen Feldes der Erde. Dadurch können hochfrequente Sonnenenergien die Erdatmosphäre leichter durchdringen und haben zu dieser Bewusstseinsänderung geführt. Der Energiekörper des Menschen kann mit Sonnenenergien in Verbindung treten und seine eigene Schwingungsfrequenz anheben. Dadurch wird alles, was die individuelle Persönlichkeit betrifft, deutlicher spürbar und führt zu intensiveren Auswirkungen. Die Sicht des eigenen Lebens ändert sich radikal: Es wird realisiert, dass jeder für sich selbst der Schöpfer des eigenen Lebens ist und volle Verantwortung für jede Entscheidung und jede Tat zu übernehmen hat.

Vielen von Ihnen, die sich auf Ihren inneren Weg vorbereiten oder Schritte des inneren Weges gegangen sind, wird dies sehr bekannt vorkommen. Diese werden die angebotenen Energien dankbar aufnehmen und für sich verwenden. Viele Entwicklungsschritte werden dadurch ermöglicht. Für andere, die in alten Themen und in Mustern verharren, die ihr Leben nicht nach den Kriterien von Liebe und Mitgefühl ausrichten, sondern alten Machtstrukturen angehören, ist diese Zeit mit enormen Herausforderungen verbunden. Sie werden jedoch sehr wohl durch konsequente Arbeit an sich ihre bisherige Position verlassen können. Solche, die den angebotenen Weg verweigern, werden schwere Zeiten auf sich zukommen sehen und vielleicht sogar straucheln.

Zukünftige Seminare werden, wie das angekündigte Seminar 3, innere Werkzeuge zur Bewältigung dieser Herausforderungen vorstellen und den Weg in das eigene Herz vertiefen. Es werden Techniken angeboten, die Stabilität in turbulenten Zeiten vermitteln, und jede Herausforderung als Chance zur Vervollkommnung erkennen lassen. Es besteht keinerlei Grund zur Sorge oder Angst vor der Zukunft. Entscheidend ist das Ausschöpfen der eigenen Möglichkeiten, das Erkennen der eigenen Essenz, und das wahre Leben des gesamten Potentials.

Es ist schön, wenn wir einander auf diesem Weg begleiten und die Fahrt im gemeinsamen Boot weiter fortsetzen: Der nächste Termin für unser Seminar 3 im Albert-Schweitzer-Haus ist 17.-18.04.2010 (Anmeldung wie gewohnt).

Für all Ihre Entscheidungen wünsche ich Ihnen Weisheit, Mut und Kraft, und grüße Sie auf diesem Weg herzlich!

Ihr

Raimund Jakesz