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Meine ausgedehnte chirurgische Tätigkeit, insbesondere bei Patientinnen und Patienten
mit onkologischen Erkrankungen, die wissenschaftlichen Aktivitäten in organisatorischer
Hinsicht und die ausgedehnte Publikationstätigkeit führte schließlich 1996 zur Erlangung
der Professur für Allgemeinchirurgie an der Universitätsklinik am
AKH als
Nachfolger von Prof. Arnulf Fritsch. Dieser herausfordernden Tätigkeit habe ich mich besonders
gerne gestellt, da sie mir die Möglichkeit gibt,
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mit einem ausgezeichneten Team von Kolleginnen und Kollegen an meiner Abteilung
intensiv zusammenzuarbeiten,
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die Interdisziplinarität in einem hervorragenden patientenbezogenen und
wissenschaftlichen Kontext zu pflegen,
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die im heutigen Umfeld nötige Spezialisierung nach Neigung und Fähigkeit
schrittweise zu implementieren,
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und neue Strategien in vielerlei Hinsicht entweder selbst zu entwickeln
oder maßgeblich zu unterstützen.
Viele meiner Mitarbeiter wurden in verantwortungsvolle Leitungsfunktionen in ganz
Österreich berufen und sind zum Großteil in enger Beziehung mit ihrer Mutterklinik geblieben.
Leitlinien meiner Funktion an der Klinischen Abteilung für Allgemeinchirurgie
und der Speziellen Brustambulanz sind
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höchste Behandlungsqualität bei insgesamt interdisziplinärer Sicht der
Therapiefestlegung und im Sinne der chirurgischen Spezialisierung zur Erhöhung der
persönlichen Erfahrung des Verantwortlichen,
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internationale Repräsentation, internationale Kontakte zum Gedankenaustausch und zur
Weiterbildung,
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Ermöglichung von Jahresauslandsaufenthalten an renommierten internationalen
Institutionen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
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Beibehaltung des Kollegialitätsprinzips bei individueller Karriereplanung
und geschlechtsunabhängiger Förderung und frühzeitige Einbindung in Forschungsaktivitäten,
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Unterstützung von klinikbezogener Basisforschung,
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Erhaltung der chirurgischen Breite bei aller Zuwendung zum gewählten Spezialgebiet,
Schaffung von Aufmerksamkeit und Bewusstheit für krankheitsbezogene und
krankheitsbedingte Belastungen der Patienten in mentaler und emotionaler Hinsicht
und Berücksichtigung derselben, sowie ganzheitliche Therapiekonzepte.
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Im Rahmen meiner Tätigkeit an der Klinik für Chirurgie ist die studentische Ausbildung von
besonderem Interesse. Während der Transport von Wissen im Zeitalter des nahezu unbegrenzten
Zugangs über das Internet heute deutlich leichter ist als früher, so hat das Erlernen des
Zugangs zum Patienten die klinische Untersuchung, die klinische Beurteilung eines
Krankenbildes eine gleich bleibend große Bedeutung im Rahmen der Ausbildung. Deutlich wichtiger
als früher ist die Aufklärung und die persönliche Auseinandersetzung mit den Patientinnen geworden.
Die Anforderungen an unsere jungen Kolleginnen und Kollegen bezüglich Aufklärung und Information,
nicht nur über das chirurgische Verfahren, sondern auch über konservative Parallelverfahren und
die Erklärung möglicher Komplikationen, nehmen einen wesentlich breiteren Zeithorizont ein als
dies früher der Fall war. So musste sich auch die studentische Ausbildung diesen äußeren
Gegebenheiten anpassen, was wiederum eine wichtige Interaktion mit den Lehrenden im Feedback
benötigt.
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Meine operative Tätigkeit beschränkt sich nach den vielen Jahren chirurgischer Beschäftigung
mit einer Fülle von Erkrankungen in letzter Zeit in erster Linie auf Patientinnen und
Patienten mit Krebserkrankungen, und hier wieder in erster Linie auf solche mit Brust- und
Dickdarmkrebs.
Ich habe in den Jahren viele tausende Patientinnen mit Mammakarzinom operiert,
wobei mir besonders die brusterhaltende chirurgische Therapie (s. auch ABCSG) besonders am Herzen
lag. Zur Feststellung der freien Resektionsgrenzen bei der Operation ist eine enge Verbindung mit
den Pathologen unbedingte Voraussetzung. Seit 13 Jahren beschäftige ich mich mit dem Konzept
der Entfernung des/der Wächterlymphknoten zur Einschränkung der kompletten Lymphknotenentfernung
aus der Achselhöhle.
Die Operationen von Privatpatienten werden nach Präferenz der Patientinnen und Patienten
im Allgemeinen Krankenhaus, in der Krankenanstalt Goldenes Kreuz
oder an der Wiener Privatklinik vorgenommen. Die postoperativen Therapiemaßnahmen
bezüglich der endokrinen Therapie erfolgen im eigenen Bereich, und die prä- und postoperative Chemotherapie in enger
Verbindung mit der Wiener Universitätsklinik für Innere Medizin I
, Prof. Christoph Zielinski
und Prof. Günther Steger.
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